
Home-Office absetzen 2026: 3 GEHEIMTIPPS für max. Ersparnis!
Du willst dein Home-Office steuerlich absetzen? Entdecke, wie du bis zu 1.260€ Pauschale holst und welche Möbel du voll absetzen kannst. Jetzt lesen & sparen!
Einleitung
Du kannst dein Home-Office steuerlich absetzen, und das einfacher als je zuvor. Seit 2023 gibt es die großzügige Homeoffice-Pauschale von bis zu 1.260 € pro Jahr, für die du kein separates Arbeitszimmer mehr nachweisen musst. Das ist die wichtigste Nachricht für die meisten Arbeitnehmer. Diese Pauschale deckt deine erhöhten Kosten für Strom, Heizung und Wasser ab. Aber das ist noch nicht alles: Alle Arbeitsmittel, von deinem neuen Schreibtisch bis zur Maus, kannst du zusätzlich geltend machen. In diesem Ratgeber zeige ich dir, wie du das Maximum für dich herausholst und welche Regeln du kennen musst.
Die Homeoffice-Pauschale: Dein einfacher Weg zur Steuerersparnis
Die Homeoffice-Pauschale ist die einfachste Möglichkeit, um dein Home-Office steuerlich absetzen zu können. Für jeden Tag, den du überwiegend (mehr als 50 % der Arbeitszeit) von zu Hause gearbeitet hast, kannst du 6 € ansetzen. Das Finanzamt akzeptiert bis zu 210 Tage im Jahr, was einer maximalen Pauschale von 1.260 € entspricht. Der entscheidende Vorteil: Du brauchst kein separates, abschließbares Arbeitszimmer. Dein Arbeitsplatz am Küchentisch, im Wohnzimmer oder in einer kleinen Arbeitsecke genügt vollkommen. Du musst dem Finanzamt auch keine Einzelnachweise über deine Strom- oder Heizkosten vorlegen.
Die Pauschale wird in die Werbungskostenpauschale (Arbeitnehmer-Pauschbetrag) von 1.230 € eingerechnet. Das bedeutet, du profitierst erst dann wirklich, wenn deine gesamten Werbungskosten (inklusive der Homeoffice-Pauschale, Fahrtkosten an Bürotagen, Fachliteratur etc.) diesen Betrag überschreiten. Für viele, die regelmäßig im Home-Office arbeiten und sich gut ausstatten, ist das aber schnell erreicht. Wenn du also einen neuen ergonomischen Arbeitsplatz einrichten möchtest, ist dies der erste Schritt, um Kosten zu sparen.
Das häusliche Arbeitszimmer: Wann lohnt sich der Mehraufwand?
Das häusliche Arbeitszimmer ist die "Königsdisziplin", wenn du dein Home-Office steuerlich absetzen willst, aber sie unterliegt strengen Regeln. Du kannst die tatsächlichen Kosten nur dann geltend machen, wenn dir für deine berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Dies muss vom Arbeitgeber bescheinigt werden. Zudem muss das Arbeitszimmer ein separater, abschließbarer Raum sein, der zu mindestens 90 % beruflich genutzt wird. Ein Schreibtisch im Gästezimmer mit Klappbett ist hier bereits ein K.o.-Kriterium.
Erfüllst du diese Voraussetzungen, kannst du die Kosten bis zu einer Höhe von 1.260 € absetzen. Bildet das Arbeitszimmer sogar den Mittelpunkt deiner gesamten beruflichen Tätigkeit (z.B. bei einem reinen Telearbeitsplatz), sind die Kosten sogar unbegrenzt abzugsfähig. Absetzen kannst du dann anteilig deine Miete, Strom- und Heizkosten, Grundsteuer und Renovierungskosten. Der Aufwand für die genaue Berechnung und Nachweisführung ist jedoch deutlich höher als bei der Pauschale. Für die meisten Angestellten ist die Homeoffice-Pauschale daher die bessere und unkompliziertere Wahl. Überlege dir also gut, ob sich der Aufwand für dich lohnt, bevor du beginnst, den Raum mit einem der besten höhenverstellbaren Schreibtische 2026 auszustatten.
Arbeitsmittel absetzen: So holst du dir noch mehr Geld zurück
Das ist der Punkt, den viele übersehen: Arbeitsmittel kannst du immer zusätzlich zur Homeoffice-Pauschale absetzen! Hier schlummert enormes Sparpotenzial. Als Arbeitsmittel gilt alles, was du überwiegend (zu mehr als 90 %) für deine berufliche Tätigkeit nutzt. Dazu gehören nicht nur Laptop und Software, sondern auch deine gesamte Büroausstattung. Die Kosten dafür kannst du als Werbungskosten geltend machen, und zwar unabhängig davon, ob du die Pauschale nutzt oder ein Arbeitszimmer absetzt.
Hier eine Liste, was du alles absetzen kannst:
- Büromöbel: Schreibtisch, Bürostuhl, Rollcontainer, Regale. Mein FlexiSpot E7 Pro Test zeigt, dass sich die Investition in einen guten Tisch lohnt – umso mehr, wenn du sie absetzen kannst. Auch die Frage "Bürostuhl vs Gaming-Stuhl" ist steuerlich irrelevant, solange du ihn für die Arbeit nutzt.
- Technische Ausstattung: Computer, Monitor, Drucker, Tastatur, Webcam und sogar eine gute Maus, wie ich sie im Logitech MX Master 3S Test vorgestellt habe.
- Zubehör: Eine gute Homeoffice Beleuchtung zur Vermeidung von Augenermüdung, die besten Monitorarme für eine ergonomische Haltung oder auch cleveres Kabelmanagement am Schreibtisch.
Wichtige Regel: Arbeitsmittel bis 800 € netto (952 € brutto) kannst du im Jahr der Anschaffung sofort komplett absetzen (sogenannte Geringwertige Wirtschaftsgüter, GWG). Teurere Anschaffungen, wie ein High-End-Schreibtisch, musst du über die offizielle Nutzungsdauer abschreiben. Für Büromöbel beträgt diese beispielsweise 13 Jahre.
Praktisches Beispiel & Produktempfehlungen
Stellen wir uns vor, du richtest deinen Arbeitsplatz neu ein, um endlich ergonomisch sitzen im Homeoffice zu können. Du kaufst:
- Einen Bürostuhl (z.B. den aus meinem IKEA Markus Bürostuhl Test): 179 €
- Einen Monitorarm für mehr Platz: ca. 150 €
- Meine Empfehlung: Der Ergotron LX Monitorarm. Nach über einem Jahr Nutzung kann ich sagen: Er ist extrem stabil, flexibel und jeden Cent wert. Eine Investition in deine Gesundheit.
- Link:
- Eine Kabelwanne für Ordnung: ca. 30 €
- Meine Empfehlung: Die einfache Schraub-Kabelwanne von LogiLink. In meinem Test hat sich gezeigt: Die Montage dauert nur 10 Minuten und das Ergebnis ist ein sofort aufgeräumter Schreibtisch.
- Link:
Diese Ausgaben von insgesamt 359 € kannst du sofort und in voller Höhe als Werbungskosten absetzen – zusätzlich zur Homeoffice-Pauschale!
Fazit
Dein Home-Office steuerlich absetzen ist dank der Homeoffice-Pauschale von bis zu 1.260 € pro Jahr unkompliziert möglich, ohne dass du ein separates Zimmer benötigst. Der eigentliche Geheimtipp liegt jedoch in den Arbeitsmitteln: Von deinem Schreibtisch bis zur Schreibtischlampe kannst du alle beruflichen Anschaffungen zusätzlich absetzen. Prüfe deine Ausgaben genau und nutze das volle Potenzial, um bei deiner nächsten Steuererklärung bares Geld zu sparen.
FAQ
F: Kann ich die Homeoffice-Pauschale und die Kosten für Arbeitsmittel gleichzeitig absetzen?
A: Ja, absolut! Die Pauschale deckt deine Raumkosten (Strom, Heizung) ab. Deine Arbeitsmittel wie Bürostuhl, Schreibtisch oder Monitor kannst du immer zusätzlich als Werbungskosten geltend machen.
F: Brauche ich für die Homeoffice-Pauschale eine Bescheinigung vom Arbeitgeber?
A: Nein, in der Regel nicht. Du musst die Tage, an denen du im Home-Office warst, lediglich selbst aufzeichnen und in der Steuererklärung angeben. Nur wenn das Finanzamt explizit nachfragt, kann eine Bestätigung deines Arbeitgebers hilfreich sein.
F: Was ist mit meinen Internet- und Telefonkosten?
A: Du kannst beruflich bedingte Telekommunikationskosten pauschal mit 20 % deiner monatlichen Rechnung, aber maximal 20 € pro Monat (240 € im Jahr), als Werbungskosten ansetzen. Alternativ kannst du über einen Einzelnachweis auch höhere Kosten geltend machen, was aber aufwändiger ist.
F: Zählt ein Tag auch dann, wenn ich nur ein paar Stunden im Home-Office war und dann ins Büro gefahren bin?
A: Nein. Für die Homeoffice-Pauschale gilt der Tag nur, wenn du deine berufliche Tätigkeit an diesem Tag überwiegend von zu Hause ausgeübt hast. Fährst du an diesem Tag zusätzlich zur Arbeit, kannst du die Pauschale nicht ansetzen, dafür aber die volle Entfernungspauschale für den Arbeitsweg.
Häufig gestellte Fragen
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Redaktion
Tim Schneider
Tech-Enthusiast und Home-Office-Experte. Testet Schreibtische, Stühle und Zubehör im Praxisalltag.
Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2026

